Die hc consulting AG aus Köln, Marktführer im kostenlosen PKV-Tarifwechsel, hat in einer internen Studie die Auswirkungen des § 204 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) auf die Beiträge der privaten Krankenversicherung von 500 zufällig ausgewählten Kunden aus dem Jahr 2016 ausgewertet.
Berücksichtigt wurden auch die Auswirkungen der Leitlinien des PKV-Verbandes zum kundenorientierten Tarifwechsel in der PKV im Zusammenspiel mit § 204 VVG (auch: §§ 12,13 KVAV und § 3 VVG-InfoV).
Während die Regelungen des § 204 VVG sehr verbraucherfreundlich sind und den PKV-Kunden reale Vorteile bei der Tarifoptimierung und Beitragssenkung innerhalb einer bestehenden PKV bringen, so scheinen die Leitlinien des PKV-Verbandes (ursprünglich als freiwillige Erweiterung der Kundenrechte über § 204 VVG hinaus gedacht) das Gegenteil zu bewirken.
So sind die PKV-Unternehmen Münchener Verein, Continentale, Central und Universa den Leitlinien nicht beigetreten, beantworten aber Anfragen zum Tarifwechsel schnell und umfangreich.
In der Praxis zu bemängeln sind zum Beispiel: Eine zu langsame Bearbeitung, die Verweigerung von speziellen Tarifberechnungen, unübersichtliche Unterlagen, das Einschalten des eigenen Außendienstes und unsinnige bürokratische Hürden. Durch die Leitlinien versuchen einige PKV-Unternehmen eine massive Beeinflussung der Versicherten in ihrem Sinne. Insgesamt ist der Unwillen der PKV-Unternehmen zu spüren. Wer möchte schon gerne seine Einnahmen senken?
Fazit: Selbst bei vorbildlich agierenden PKV-Unternehmen ist der Tarifwechsel eine komplizierte Angelegenheit. Am Ende halten sich alle Versicherungen an die Regeln des § 204 VVG, wenn auch nicht immer besonders „freudig“. Die Leitlinien spielen in der Praxis keine Rolle. Die hc consulting AG arbeitet zu 100 % kostenlos.
Beratung ohne Kosten möglich bei:
Allianz, ARAG, AXA, Barmenia, BBKK, Generali, Continentale, DBV, Deutscher Ring, DKV, Gothaer, Hallesche, Hanse Merkur, Inter, Nürnberger, Münchener Verein, R+V, Signal Iduna, SDK, UKV, uniVersa; Ausnahmen